Plastik ist schön, bunt und verführerisch. Und es macht krank, unfruchtbar und verschmutzt die Weltmeere. Während sich Ersteres überall in meinem Leben eindrucksvoll zur Schau stellt, habe ich Letzteres vielleicht geahnt, es ganz sicher aber bisher verdrängt.
Er hat es nicht leicht, der schiefe Turm von Pisa. Seit Jahrhunderten droht er umzufallen, weil der Grund, auf dem er steht, sich aus dem Staub macht. Mit verschiedenen Sanierungsmassnahmen wird bereits seit 1990 versucht, eine weitere Neigung zu verhindern. Zudem versuchen tagtäglich Huntertausende mit ihren bloßen Händen den Turm zu stützen. Diese Versuche werden meist von Mitgereisten in Bildern festgehalten.
Während einer Reise diesen Frühling nach Pisa fiel mir allerdings etwas auf, das mich zutiefst schockierte. Ich sage es Ihnen jetzt schonungslos: Diese Versuche sind Fakes! Alles nur gestellt! Diese Enthüllung habe ich mit meiner Kamera dokumentiert:
Nachdem wir Euch heute gefragt haben, wie Ihr über eine eigene Seite für “Fünf Bücher” denkt und Ihr Euch mit deutlicher Mehrheit dafür ausgesprochen habt, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und für “Fünf Bücher” ein neues Zuhause gezimmert. Tatatata!
Wir hoffen, dass Ihr dem Projekt auch im neuen Zuhause die Treue halten werdet (und fuenfbuecher.de wohlwollend in Euren RSS-Reader mit aufnehmt.)
Leider sind durch den Umzug die bisher angelaufenen Likes und Kommentare verloren gegangen, aber wir hoffen, dass wir die alle schnell wieder drin haben. Die URLs sind umgeleitet, so dass es keinerlei tote Links geben sollte.
In seiner Kolumne „Daily Dueck“ hat sich Gunter Dueck neulich mal wieder einem sehr spannenden Thema gewidmet: Der Möglichkeit des Tauschs von „echten“ Büchern gegen digitale, die einige Verlage gerade testen.
Den Gedanken, in unseren Bücherregalen Platz zu schaffen, ohne dabei unsere angesammelten Schätze ganz aufgeben zu müssen, fanden wir faszinierend. Dennoch sind wir – wie Gunter Dueck – davon überzeugt, dass es in jedem Regal Bücher gibt, die der Digitalisierungswelle standhalten können.
Manchmal sind das vielleicht Bücher, mit denen wir eine Geschichte verbinden (z.B. ein Buch aus der Kindheit, aus dem die Großmutter immer vorlas) oder solche, die sich nur schwer digital ersetzen lassen (Liebhaberstücke, Bildbände, etc.). Oft sind es aber auch Bücher, die uns aus anderem Grund viel bedeuten, weil sie uns nachhaltig geprägt, besonders berührt oder sogar verändert haben.
Diesen „besonderen“ Büchern möchte sich das Blog mit Speck gerne in einer kleinen Reihe widmen: Wie werden sehr unterschiedliche Menschen bitten, uns und Euch ihre „fünf Bücher“ vorzustellen. Vielleicht können wir damit für den ein oder anderen ein wenig Inspiration für den nächsten Bücherkauf bieten.
Es wäre für den Kellner im Moccar Pompidou ziemlich einfach gewesen, aus mir zum wiederholten Mal einen zufriedenen Gast zu machen. “Einen Salat ohne Fleisch? Klar, machen wir!” Das hätte genügt. Leichtes Spiel, eigentlich.
Es sieht ein bisschen aus wie ein Computerspiel. Es sind aber echte Menschen, die in der neuen Parkour Schule in Los Angeles flink wie Äffchen von Stange zu Stange schwingen und durch die Luft rotieren, so dass einem schon beim Zusehen schwindelig wird.
Eigentlich hat Vapiano die Sache mit dem social ja schon früher als andere richtig gut verstanden. So konnte Philippe dort als Mayor auf Kosten des Hauses schon vor fast einem Jahr täglich einen Kaffee heben – nachdem er die Aktion nach und nach sämtlichen Mitarbeitern des Hauses erklärt hatte. Auch jetzt wollte Vapiano wieder einen vergleichbaren Coup landen und entwickelte kurzerhand die Vapiano-iPhone-App, die neben News und Menühinweisen für die Stammgäste eines Vapiano Hauses eine Art digitale Bonuskarte beinhaltet. So weit, so gut. Wenn nur in diesem Fall das Können das Wollen nicht dauernd rechts überholen würde!
Die Welt verbessern? Vielleicht ein kleines Stück. Ideen einfangen? Je mehr, desto besser. Technik? Gerne. Lifestyle? Auch das. Und was sonst noch zum guten Leben dazu gehört. Antworten finden? Ja. Und niemals aufhören, Fragen zu stellen. Mehr nicht. Für Euch. Für heute. Und für morgen.
Man kann auch Dinge entdecken, wenn man nicht Kolumbus heißt. Im Grunde unserer Herzen sind wir nämlich alle Entdecker, jeden Tag.
Entdecken macht natürlich doppelt so viel Spaß, wenn man seine Entdeckungen mit anderen teilen kann. Und genau das ist die Idee der Entdecker-Seite auf Facebook. Jeder, der etwas entdeckt hat und sich nicht ganz alleine darüber freuen will, kann seinen Fund auf der Entdecker-Wall posten und so damit auch anderen Entdeckern eine Freude machen.