Schwindelfrei bin ich leider gar nicht. Und manchmal kommt sogar Höhenangst dazu. Für die Tänzer des Project Bandaloop wäre diese Kombination ein absolutes Ausschlusskriterium. Das Ensemble aus San Francisco versteht seine beeindruckenden Inszenierungen in luftiger Höhe als “Hommage an die Natur und den menschlichen Geist.” Das Bewusstsein für natürliche, aber auch für selbst geschaffene Lebensräume soll geschärft werden. Was esoterisch klingt ist für den Zuschauer vor allem eines: Atemberaubend.
Das von Amelia Rudolph ins Leben gerufene Ensemble reist seit 1991 rund um die Welt und betanzt doch Hochhäuser, Steilhänge und andere außergewöhnliche Bühnen. Dabei ist jede Choreographie einzigartig und auf die Besonderheiten der “Bühne” bis ins Detail abgestimmt. München liegt leider momentan nicht auf der geplanten Reiseroute, aber wer weiß – vielleicht interessiert sich Project Bandaloop irgendwann einmal für das Dach des Münchner Olympiastadions.
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